PRESSEMITTEILUNG 52/2020

Kempten, den 30.10.20

St2020 - Ortsumfahrung Holzgünz - Verkehrsfreigabe 30.10.2020

Die Ortsumfahrung Holzgünz im Zuge der Staatsstraße 2020 wird heute für den Verkehr freigegeben. Nach 2 Jahren Bauzeit ist damit die bereits im Zuge des Autobahnneubaus konzipierte direkte Verkehrsanbindung an die A 96 fertiggestellt. Mit der neuen Staatsstraße werden die Ortsdurchfahrten von Holzgünz, Schwaighausen und Trunkelsberg deutlich vom Verkehr entlastet. Das bedeutet weniger Lärm, weniger Abgase und mehr Verkehrssicherheit für diese Orte.

Wegen der Corona-Pandemie in kleinerem Rahmen als ursprünglich geplant, wurde heute um 10 Uhr die neue Ortsumfahrung von Holzgünz von Bürgermeister Franz X. Rolla aus Holzgünz, Bürgermeisterin Christa Bail aus Westerheim und Landrat Alex Eder für den Verkehr freigegeben.

Klaus Holetschek, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, musste seine Teilnahme kurzfristig absagen, schickt seine Glückwünsche jedoch nach Holzgünz: „Auch wenn die derzeitige Pandemie keine große Feier zulässt, ist heute ein sehr freudiger Tag für die Region. Mit der neuen Straße entlasten wir die Ortsdurchfahrt von Holzgünz um mindestens 2.900 Fahrzeuge täglich und die Ortsdurchfahrten von Trunkelsberg und Schwaighausen um bis zu 1.700 Fahrzeuge täglich. Damit leisten wir auch einen wichtigen Beitrag für die Verkehrssicherheit. Die direkte Anbindung der Staatsstraße 2020 an die A96 wird vielen Pendlern Tag für Tag zugutekommen.“

Bereits 2008 wurden mit der neu gebauten Anschlussstelle Holzgünz beim Ausbau der ehemaligen B18 zur Bundesautobahn A96 die Weichen gestellt, die Verkehrswege entlang der wichtigen Allgäuer Verkehrsader A96 zukunftsgerecht neu zu ordnen.

Gut zwei Jahre nach dem feierlichen Spatenstich für die Ortsumfahrung Holzgünz am 10. September 2018 fließt der Verkehr auf der neuen Straße. 6,7 Mio. Euro wurden in die Ortsumfahrung investiert. Der Zweckverband der Gemeinden Holzgünz, Westerheim, Sontheim und Ottobeuren hat die Gelegenheit genutzt und die 2,0 Mio. Euro teure Erschließung des interkommunalen Gewerbegebiets zeitgleich realisiert. Durch die gemeinschaftliche Abwicklung beider Baumaßnahmen konnten Synergien erzielt werden.

Das Staatliche Bauamt Kempten bedankt sich bei allen Projektbeteiligten für gute Zusammenarbeit auch in schwierigen Zeiten und wünscht allen Verkehrsteilnehmern eine gute und unfallfreie Fahrt. 

Auskünfte erteilt:

Ralf Eisele (Abteilungsleiter Ost- und Unterallgäu): 0831 5243 3640

Werner Schmid (Stellv. Bereichsleiter Straßenbau): 0831 5243 3350

 

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