Gymnasium Hohenschwangau



Erweiterungsbau und Instandsetzung Altbau
Bauzeit: 1999 - 2000 (Neubau)
2000 - 2001 (Altbau)
Kosten: 2.250.000 (Neubau)
2.750.000 (Altbau)
HNF: 1.790 m2 (Altbau)
900 m2 (Neubau)
Um den gestiegenen Raumbedarf der Schule Rechnung zu tragen, wurde in einem ersten Bauabschnitt ein zweigeschossiger, voll unterkellerter Neubau mit einer westlich vorgelagerten Pausenhalle an das vorhandene, 1962 erbaute Schulgebäude angebaut. Mit diesem Bauteil wurde nicht nur eine geschlossene Verbindung zwischen Schulgebäude und Sporthallenbereich hergestellt, sondern auch die bestehende Campusanlage im Nordosten räumlich abgeschlossen.
Vom Campus aus betritt man zunächst die Pausenhalle, die sich über eine breite Glasfront großzügig zum westlich gelegenen Pausenhof hin öffnet. Über einen Glasaufbau wird der tiefe Raum so belichtet, dass auch kleinere schulische Veranstaltungen dort stattfinden können. Der Erweiterungsbau nimmt Kursräume für die Kollegstufe hoch installierte Lehr-, Vorbereitungs- und Übungssäle für den Biologie-, Physik- und Informatikunterricht auf.
In einem zweiten Bauabschnitt folgte die Grundinstandsetzung des alten Schulgebäudes, bei der Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Verbesserung der Betriebstechnik einen Schwerpunkt bildeten.
Neben einer neuen zentralen Heizanlage für die gesamte Schule wurden sämtliche Sanitär- und Elektroinstallationen erneuert, die Wärmedämmung des Gebäudes verbessert, die Dachdeckung erneuert, neue Fenster eingebaut, Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes vorgenommen sowie sämtliche Wand- und Bodenbeläge erneuert.
Der Standard des Altbaus entspricht nach diesen umfangreichen Eingriffen, die bei laufendem Schulbetrieb durchgeführt werden mussten, ohne Einschränkungen dem des neuen Erweiterungsbaus.
Die Projektleitung und sämtliche im Rahmen der Gebäudeplanung angefallenen Leistungen wurden durch Mitarbeiter des Staatlichen Bauamtes erbracht.

